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Lesezeit: 3 Min. | Kategorie: Fortbildung & Young Professionals
Zulassungsvoraussetzungen für die AEVO-Prüfung. Der Weg zum Ausbilder.
Der Erwerb der Ausbildereignung nach der AEVO ist ein wichtiger Baustein für jeden, der im Unternehmen Verantwortung für die Ausbildung von Fachkräften übernehmen möchte. Oft herrscht jedoch Unklarheit darüber, wer genau zur Prüfung zugelassen wird und welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten. Dieser Artikel gibt dir einen umfassenden Überblick über die Voraussetzungen, damit du deinen Weg zum anerkannten Ausbilder optimal planen kannst.
Deine Inhalte
- Die Effizientes Zeitmanagement und kognitive Lernmethoden
- Der Praxisbezug und Finanzierungsvorteile
- Fazit

1. Detaillierte Analyse der formalen IHK-Zulassungskriterien
Die gute Nachricht für viele Interessierte ist, dass die Hürden für die reine Anmeldung zur AEVO-Prüfung sehr niedrig sind. Die Ausbildereignungsverordnung schreibt keine spezifischen Berufsabschlüsse vor, um an der Prüfung teilnehmen zu dürfen.
Das bedeutet, dass du dich grundsätzlich jederzeit bei deiner zuständigen Industrie- und Handelskammer anmelden kannst, um dein arbeitspädagogisches Wissen unter Beweis zu stellen. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen Teil und einem praktischen Teil, der entweder eine Präsentation oder die Durchführung einer Ausbildungssituation umfasst.
Es ist jedoch empfehlenswert, sich vor der Anmeldung intensiv mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Die Prüfung verlangt Kenntnisse in vier Handlungsfeldern, die von der Planung der Ausbildung über die Auswahl von Auszubildenden bis hin zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung reichen.
Auch wenn formal keine Vorbildung verlangt wird, ist die praktische Erfahrung im Umgang mit Menschen ein großer Vorteil. Eine strukturierte Vorbereitung ist der sicherste Weg, um beide Prüfungsteile souverän zu bestehen.
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2. Fachliche und persönliche Eignung nach dem Berufsbildungsgesetz
Obwohl du die Prüfung ohne spezifische Voraussetzungen ablegen kannst, ist für die spätere Tätigkeit als Ausbilder das Berufsbildungsgesetz maßgeblich. Hier wird zwischen der persönlichen und der fachlichen Eignung unterschieden.
Persönlich geeignet ist laut Gesetz jeder, der nicht gegen bestimmte strafrechtliche Vorschriften verstoßen hat oder für die Betreuung von Jugendlichen nicht als ungeeignet eingestuft wurde. Dies ist der Regelfall für die meisten Berufstätigen.
Die fachliche Eignung hingegen bedeutet, dass du über die beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen musst, die für die Vermittlung der Ausbildungsinhalte in deinem speziellen Beruf erforderlich sind.
Diese Eignung wird meist durch eine abgeschlossene Ausbildung in der jeweiligen Fachrichtung oder durch ein entsprechendes Studium nachgewiesen. Wer beispielsweise Kaufleute im Einzelhandel ausbilden möchte, sollte selbst über eine kaufmännische Qualifikation und eine angemessene Zeit an Berufserfahrung verfügen.
Die Kombination aus diesem Fachwissen und dem bestandenen AEVO-Schein macht dich zur rechtlich anerkannten Ausbilderpersönlichkeit.

Machs wie Frederike...
... bilde dich online fort.
"Ich hatte anfangs echt Bedenken, ob ich das überhaupt schaffe, vor allem neben meinen Schichten.
Aber die Lernplattform ist total flexibel, ich kann mir alles einteilen und die Videos sind super verständlich. Auch ohne direkte Vorkenntnisse komme ich gut mit und hab das Gefühl, richtig voranzukommen.
Ich hätte nicht gedacht,
dass sich das so gut a
nfühlt."
Frederike, 24 aus Hamburg
Teilnehmerin Handelsfachwirt

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3. FAZIT
Der Weg zum Ausbilder ist für fast jeden motivierten Mitarbeiter offen. Während die Prüfung selbst für alle zugänglich ist, sichert die fachliche Eignung die Qualität der Ausbildung im Betrieb. Mit dem Erwerb des AdA-Scheins zeigst du deinem Arbeitgeber, dass du bereit bist, die nächste Generation von Fachkräften professionell zu begleiten und zu fördern.
Dein Autor

Als Wissensarchitekt der Acendis Business School entwickelt Yannik Deusing digitale Lernkonzepte, die ambitionierte Fachkräfte im Handel auf die Überholspur bringen.
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